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Kosten einer 24-Stunden-Betreuung

Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung in Österreich 2026?

Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung in Österreich? Diese Frage beschäftigt viele Familien, wenn ein Angehöriger im Alltag zunehmend Unterstützung benötigt und weiterhin zu Hause leben möchte.

Die Kosten einer 24-Stunden-Betreuung hängen von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen insbesondere der individuelle Betreuungsbedarf, das Honorar der Betreuungskraft, die Organisation der Betreuung und die Fahrtkosten.

Gleichzeitig können Pflegegeld und die staatliche Förderung der 24-Stunden-Betreuung die tatsächliche finanzielle Belastung deutlich reduzieren.

In diesem Ratgeber erklären wir, mit welchen Kosten Sie 2026 bei einer selbstständigen Betreuungskraft rechnen können, welche Förderung möglich ist und worauf Sie beim Vergleich von Angeboten achten sollten.

Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung 2026?

Einen österreichweit einheitlichen Fixpreis für eine 24-Stunden-Betreuung gibt es nicht.

Bei der selbstständigen Personenbetreuung setzen sich die monatlichen Kosten aus mehreren Bestandteilen zusammen. Der wichtigste Kostenfaktor ist das Honorar der Betreuungskraft.

Hinzu kommen – je nach Anbieter und Betreuungsmodell – beispielsweise:

  • Vermittlungs- und Organisationskosten
  • Fahrtkosten der Betreuungskraft
  • Sozialversicherung der selbstständigen Betreuungskraft
  • gegebenenfalls weitere vereinbarte Leistungen

Daher ist es sinnvoll, bei einem Angebot immer die Gesamtkosten zu betrachten.

Ein scheinbar günstiger Monatspreis kann beispielsweise durch zusätzliche Fahrt- oder Organisationskosten deutlich höher ausfallen.

Was kostet eine Betreuungskraft konkret?

Die Kosten hängen unter anderem davon ab,

  • wie hoch der Betreuungsbedarf ist,
  • welche Tätigkeiten übernommen werden,
  • welche Anforderungen an die Betreuungskraft gestellt werden,
  • wie die Turnusplanung organisiert ist und
  • welche zusätzlichen Leistungen benötigt werden.

Eine Betreuung bei einer selbstständigen und noch relativ mobilen Person kann deshalb anders kalkuliert werden als die Betreuung einer Person mit hohem Unterstützungsbedarf.

Eine seriöse Kostenangabe sollte deshalb immer zur individuellen Situation passen.

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Wie setzt sich der Preis einer 24-Stunden-Betreuung zusammen?

Wenn Familien Angebote vergleichen, ist es wichtig zu verstehen, welche Kosten tatsächlich anfallen.

1. Honorar der Betreuungskraft

Die Betreuungskraft erhält für ihre selbstständige Tätigkeit ein vereinbartes Honorar.

Die Höhe hängt unter anderem vom Umfang und Schwierigkeitsgrad der Betreuung ab.

Bei erhöhtem Betreuungsbedarf können beispielsweise höhere Anforderungen an Erfahrung und Qualifikation bestehen.

2. Sozialversicherung

Selbstständige Betreuungskräfte sind grundsätzlich selbst für ihre Sozialversicherung verantwortlich.

Die entsprechenden Kosten sollten bei der finanziellen Planung berücksichtigt werden.

3. Fahrtkosten

Da die Betreuungskräfte häufig aus dem Ausland anreisen, können Kosten für die An- und Abreise entstehen.

Beim Vergleich verschiedener Angebote sollte daher geprüft werden, ob diese Kosten bereits enthalten sind oder zusätzlich verrechnet werden.

4. Vermittlung und Organisation

Eine Vermittlungsagentur übernimmt verschiedene organisatorische Aufgaben.

Dazu können beispielsweise die Suche nach einer passenden Betreuungskraft, die Organisation des Betreuungseinsatzes und die Koordination von Wechseln gehören.

Welche Kosten dafür anfallen, hängt vom jeweiligen Anbieter ab.

Welche Förderung gibt es für eine 24-Stunden-Betreuung?

Für die 24-Stunden-Betreuung durch selbstständige Betreuungskräfte gibt es in Österreich unter bestimmten Voraussetzungen eine staatliche Förderung.

Die Förderung beträgt grundsätzlich:

400 € monatlich für eine selbstständige Betreuungskraft

bzw.

bis zu 800 € monatlich bei zwei selbstständigen Betreuungskräften.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei einer selbstständigen Betreuungskraft ebenfalls der höhere Förderbetrag von 800 € berücksichtigt werden, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen der 28-Tage-Regelung erfüllt sind.

Damit können bei entsprechender Anspruchsberechtigung bis zu 9.600 € Förderung pro Jahr möglich sein.

Die konkrete Förderung hängt jedoch von den persönlichen Voraussetzungen und der tatsächlichen Betreuungssituation ab.

Welche Voraussetzungen gelten für die Förderung?

Die Förderung der 24-Stunden-Betreuung ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden.

Dazu gehören insbesondere:

  • ein entsprechender Betreuungsbedarf,
  • die Einhaltung der gesetzlichen Voraussetzungen für die Personenbetreuung,
  • die entsprechenden Einkommensvoraussetzungen sowie
  • eine ordnungsgemäße sozialversicherungsrechtliche Absicherung der Betreuungskraft.

Die Förderung muss beantragt werden und wird nicht automatisch von den Betreuungskosten abgezogen.

Wichtig: Förderbestimmungen können sich ändern. Vor Beginn einer Betreuung sollten daher immer die aktuell geltenden Voraussetzungen geprüft werden.

Wie viel kostet eine 24-Stunden-Betreuung nach Förderung?

Für Familien ist nicht ausschließlich der Preis der Betreuung interessant.

Entscheidend ist vielmehr:

Wie hoch sind die tatsächlichen monatlichen Kosten nach Förderung und unter Berücksichtigung des Pflegegeldes?

Eine vereinfachte Rechnung sieht folgendermaßen aus:

Gesamtkosten der Betreuung
– mögliche staatliche Förderung
– Pflegegeld
= verbleibende finanzielle Belastung

Beispielrechnung

Nehmen wir an, eine Betreuungslösung kostet insgesamt:

3.600 € pro Monat

Bei einer möglichen Förderung von:

800 €

und einem beispielhaften Pflegegeld von:

888,50 €

würde sich folgende Rechnung ergeben:

3.600 €
– 800 € Förderung
– 888,50 € Pflegegeld
= 1.911,50 €

Die verbleibende Belastung würde in diesem Beispiel somit 1.911,50 € pro Monat betragen.

Dieses Beispiel dient ausschließlich der Veranschaulichung.

Die tatsächlichen Kosten hängen vom individuellen Betreuungsmodell, dem Honorar, den zusätzlichen Kosten und der persönlichen Förderberechtigung ab.

Warum kann eine 24-Stunden-Betreuung unterschiedlich viel kosten?

Nicht jeder Mensch benötigt dieselbe Unterstützung.

Eine Person kann beispielsweise noch selbstständig gehen, sich selbst anziehen und essen, benötigt aber Unterstützung im Haushalt und bei der Organisation des täglichen Lebens.

Eine andere Person benötigt möglicherweise Unterstützung bei:

  • Körperpflege
  • Mobilität
  • Aufstehen und Niederlegen
  • An- und Auskleiden
  • Mahlzeiten
  • Orientierung
  • Arztbesuchen
  • nächtlicher Unterstützung
  • weiteren Tätigkeiten im täglichen Leben

Auch besondere Situationen wie Demenz oder eingeschränkte Mobilität können bei der Auswahl einer geeigneten Betreuungskraft eine wichtige Rolle spielen.

24-Stunden-Betreuung und 24-Stunden-Pflege sind nicht dasselbe

Diese Begriffe werden im Alltag häufig synonym verwendet.

Rechtlich ist die Situation jedoch differenzierter.

Eine selbstständige Betreuungskraft ist nicht automatisch eine diplomierte Pflegekraft.

Die Personenbetreuung umfasst insbesondere Unterstützung bei der Haushaltsführung und bei der Lebensführung sowie die notwendige Betreuung und Anwesenheit.

Unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen können Betreuungskräfte jedoch auch bestimmte pflegerische oder ärztliche Tätigkeiten übernehmen, wenn diese entsprechend übertragen bzw. angeordnet werden und die vorgeschriebenen Voraussetzungen eingehalten werden.

Gerade bei einem höheren Pflegebedarf ist deshalb eine gute fachliche Begleitung besonders wichtig.

Warum die Delegation pflegerischer Tätigkeiten wichtig sein kann

Bei einer Betreuung zu Hause kann sich der Unterstützungsbedarf im Laufe der Zeit verändern.

Eine Person benötigt vielleicht zunächst nur Hilfe im Haushalt und bei der Körperpflege.

Später können zusätzliche Tätigkeiten notwendig werden.

Bestimmte pflegerische Tätigkeiten können unter den gesetzlichen Voraussetzungen an Betreuungskräfte übertragen werden.

Dabei sind insbesondere die vorgeschriebene Anordnung, Anleitung, Unterweisung und Kontrolle durch entsprechend befugtes Fachpersonal zu beachten.

Für Familien bedeutet das:

Eine gute 24-Stunden-Betreuung sollte nicht nur aus der Vermittlung einer Betreuungskraft bestehen.

Auch die fachliche Einschätzung und Begleitung der Betreuungssituation sind wichtige Qualitätsmerkmale.

Was sollte eine gute 24-Stunden-Betreuung kosten?

Die günstigste Betreuung ist nicht automatisch die beste Betreuung.

Bei einer 24-Stunden-Betreuung lebt die Betreuungskraft mit der betreuungsbedürftigen Person im selben Haushalt.

Deshalb spielen neben den Kosten auch andere Faktoren eine wichtige Rolle.

Achten Sie beispielsweise auf:

Transparente Preise

Alle Kosten sollten vor Vertragsabschluss nachvollziehbar erklärt werden.

Passende Betreuungskraft

Die Betreuungskraft sollte zur persönlichen Situation und zum Unterstützungsbedarf passen.

Erfahrung

Bei anspruchsvolleren Betreuungssituationen kann Erfahrung mit ähnlichen Fällen besonders wichtig sein.

Ersatzbetreuung

Was passiert, wenn die Betreuungskraft krank wird oder ihren Einsatz nicht antreten kann?

Erreichbarkeit

Angehörige sollten wissen, an wen sie sich bei Fragen oder Problemen wenden können.

Qualitätssicherung

Eine professionelle Betreuung sollte nicht mit der Vermittlung einer Betreuungskraft enden.

Warum der billigste Anbieter nicht immer die günstigste Lösung ist

Beim Preisvergleich schauen viele Familien zuerst auf das Betreuungshonorar.

Das ist verständlich.

Allerdings sollte immer der Gesamtpreis betrachtet werden.

Fragen Sie deshalb:

  • Sind Fahrtkosten enthalten?
  • Welche Vermittlungsgebühren fallen an?
  • Gibt es monatliche Organisationskosten?
  • Was passiert bei einem Betreuerwechsel?
  • Wie wird ein kurzfristiger Ausfall geregelt?
  • Gibt es Unterstützung bei organisatorischen Fragen?
  • Wie erfolgt die Qualitätssicherung?

Erst wenn diese Punkte geklärt sind, können verschiedene Angebote wirklich miteinander verglichen werden.

Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung in Oberösterreich?

Auch in Oberösterreich gibt es keinen einheitlichen Preis für eine 24-Stunden-Betreuung.

Die Kosten richten sich nach der individuellen Betreuungssituation.

DomiVita vermittelt selbstständige Betreuungskräfte in ganz Oberösterreich und unterstützt Familien bei der Organisation der Betreuung.

Die Einschulung und Qualitätssicherung erfolgt über den Verein Pflegeheldinnen e.V.

Damit steht nicht ausschließlich die Vermittlung einer Betreuungskraft im Mittelpunkt.

Vielmehr soll die Betreuung auch während des laufenden Einsatzes professionell begleitet werden.

Wie finde ich eine passende Betreuungskraft?

Eine gute Betreuungskraft sollte nicht nur fachlich zur Situation passen.

Auch die menschliche Ebene ist entscheidend.

Schließlich verbringen Betreuungskraft und betreuungsbedürftige Person einen großen Teil des Alltags miteinander.

Bei der Auswahl können deshalb folgende Punkte wichtig sein:

  • Sprachkenntnisse
  • Erfahrung
  • Persönlichkeit
  • Umgang mit älteren Menschen
  • Erfahrung mit bestimmten Krankheitsbildern
  • Mobilität der betreuten Person
  • Erfahrung mit Demenz
  • Bereitschaft zur Haushaltsführung
  • persönliche Wünsche der Familie

Die beste Betreuungskraft ist nicht unbedingt diejenige mit dem niedrigsten Honorar.

Entscheidend ist, ob sie zur betreuungsbedürftigen Person und zur konkreten Situation passt.

8 Fragen, die Sie einer Vermittlungsagentur stellen sollten

Bevor Sie einen Vertrag abschließen, sollten Sie folgende Fragen stellen:

1. Was kostet die Betreuung insgesamt?

Lassen Sie sich sämtliche Kosten schriftlich aufschlüsseln.

2. Wie hoch ist das Honorar der Betreuungskraft?

3. Sind Fahrtkosten bereits enthalten?

4. Welche Vermittlungs- oder Organisationskosten fallen an?

5. Was passiert, wenn die Betreuungskraft krank wird?

6. Wie funktioniert ein Betreuerwechsel?

7. Wer ist während der Betreuung Ansprechpartner?

8. Wie wird die Qualität der Betreuung sichergestellt?

Diese Fragen helfen dabei, Angebote besser miteinander zu vergleichen.

Fazit: Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung 2026?

Die Kosten für eine 24-Stunden-Betreuung mit selbstständigen Betreuungskräften können 2026 je nach Betreuungssituation mehrere Tausend Euro pro Monat betragen.

Eine pauschale Preisangabe ist deshalb wenig aussagekräftig.

Wichtiger ist die individuelle Berechnung:

Betreuungskosten
– mögliche Förderung
– Pflegegeld
= tatsächliche finanzielle Belastung

Bei zwei selbstständigen Betreuungskräften können unter den entsprechenden Voraussetzungen bis zu 800 € monatliche Förderung möglich sein.

Zusätzlich kann das Pflegegeld zur Finanzierung der Betreuung eingesetzt werden.

Entscheidend ist jedoch nicht nur der Preis.

Eine gute 24-Stunden-Betreuung braucht eine passende Betreuungskraft, transparente Kosten, zuverlässige Organisation und eine professionelle Begleitung.

Sie möchten wissen, was eine 24-Stunden-Betreuung für Ihre Familie kostet?

DomiVita vermittelt selbstständige Betreuungskräfte in ganz Oberösterreich und unterstützt Familien bei der Organisation einer persönlichen Betreuung zu Hause.

Gemeinsam können wir klären:

  • welcher Betreuungsbedarf besteht,
  • welche Betreuungskraft zu Ihrer Situation passen könnte,
  • welche Kosten entstehen,
  • welche Fördermöglichkeiten grundsätzlich bestehen und
  • wie die Betreuung organisiert werden kann.

Fordern Sie jetzt unverbindlich Informationen zur 24-Stunden-Betreuung an.

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